Die Gärtnerei

Seit Jahrzehnten dem Boden verpflichtet

Auf zwölf Hektar am Rand von Schwerin bauen wir Gemüse, Kräuter und Blumen an – biologisch-dynamisch nach Demeter-Richtlinien, als Genossenschaft und im Verbund mit dem gesamten Hof Medewege.

Wer wir sind

Ein Hof, viele Hände

Die Gärtnerei Hof Medewege eG ist Teil des Demeter-Hofs Medewege. Gärtnerinnen und Gärtner, Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten arbeiten hier das ganze Jahr über zusammen – im Gewächshaus, auf dem Feld, in der Packhalle und in der Jungpflanzenanzucht.

Was bei uns wächst, wächst langsam und in Vielfalt: über 30 verschiedene Gemüsearten und Kräuter, dazu Blumen und historische Sorten, deren Saatgut wir selbst vermehren. Unsere Ernte geht in die Solidarische Landwirtschaft, in den Hofladen und die Hofkiste, ins Hofcafé und an Naturkostläden in ganz Norddeutschland.

Lebendiger Boden
Unsere Arbeitsweise

Biologisch-dynamisch heißt: einen Schritt weiter

Demeter ist die älteste ökologische Anbauform – und die konsequenteste. Sie betrachtet den Hof als lebendigen Organismus, in dem Boden, Pflanze, Tier und Mensch zusammengehören.

Lebendiger Boden

Kompost, Mist vom eigenen Hof und weite Fruchtfolgen bauen Humus auf. Ein gesunder Boden speichert Wasser, bindet Kohlenstoff und macht Pflanzen widerstandsfähig.

Eigenes Saatgut

Wir vermehren Saatgut selbst und erhalten historische Sorten, die im Handel längst verschwunden sind – samenfest, nachbaufähig, an unseren Standort angepasst.

Geschlossene Kreisläufe

Was der Boden gibt, kommt zu ihm zurück. Kein Kunstdünger, keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, so wenig Zukauf wie möglich.

Ausbildung & Weitergabe

Bei uns lernen junge Menschen den Gemüsebau von Grund auf. Praktika, Ausbildung und Freiwilligendienste gehören für uns zum Betrieb dazu.

Kurze Wege

Zwischen Beet und Abholstelle liegen wenige hundert Meter. Was wir darüber hinaus abgeben, bleibt in der Region.

Genossenschaftlich

Als eingetragene Genossenschaft gehört die Gärtnerei denen, die sie tragen. Entscheidungen fallen gemeinsam – nicht am Kapitalmarkt.

Jungpflanzen in der Anzucht
Vielfalt bewahren

Sorten, die es sonst nirgends mehr gibt

Der größte Teil des Gemüses in Europa stammt heute von einer Handvoll Hochleistungssorten ab. Wir halten dagegen: In unseren Beeten wachsen alte, samenfeste Sorten, die wir gezielt weitervermehren – wegen ihres Geschmacks, ihrer Robustheit und weil Vielfalt die beste Versicherung gegen ein Klima ist, das unberechenbarer wird.

Für unsere Solawi-Mitglieder heißt das: Kisten, in denen auch mal etwas liegt, das man im Supermarkt nie gesehen hat. Und ein Gemüsebrief, der erklärt, was man damit anfängt.

Bildergalerie

Einblicke

Gemeinsam gärtnern

Lernt uns kennen – am besten vor Ort

Feldrundgänge, Hoffeste und Mitmachaktionen stehen allen offen. Schreibt uns, wann ihr vorbeikommen möchtet.